Junge Liberale

Landesverband Niedersachsen e.V.

Pressemitteilung

15. Januar 1997

JuLis: Wernstedt auf die Schulbank!

Die Jungen Liberalen Niedersachsen e.V. (JuLis) und die Liberalen Schüler Niedersachsens haben scharf gegen die vom niedersächsischen Kultusminister Rolf Wernstedt (SPD) angekündigten Einschnitte im Bildungsbereich protestiert.

"Trotz der chaotischen Verhältnisse an Niedersachsens Schulen versucht die Landesregierung weiterhin, ihren Haushalt auf Kosten der Bildung zu sanieren," so der JuLi-Landesvorsitzende, Philipp Rösler.

"Damit zeigen Herr Wernstedt und Herr Schröder wieder einmal, daß ihnen die Zukunftschancen der jungen Generation völlig egal sind."

Rösler kritisierte insbesondere die Erhöhung der Klassenfrequenzen in den Grundschulen von 28 auf 31 Schüler. "Herr Wernstedt sollte noch einmal selbst die Schulbank drücken, dann sähe er, unter welch katastrophalen Bedingungen Schüler in solchen Riesen-Klassen lernen müssen," erklärte der JuLi-Chef.

Nach Ansicht der JuLis müssen alle 12200 Lehrerstellen, die bis zum Jahr 2003 durch Pensionierung frei werden, neu besetzt werden. Die Planungen der Landesregierung, die nur 11000 der Stellen wiederbesetzen will, bezeichnete Rösler als unseriös.

"Selbst diese Zahl von 11000 Lehrern wird von Herrn Wernstedt noch geschönt, denn viele werden nur mit einer 2/3- oder ¾-Stelle eingestellt," sagte Rösler. "Es kommt also letztendlich viel weniger dabei heraus."

Rösler forderte die Landesregierung auf, ihre zukunftsfeindliche Politik zu beenden. "Die junge Generation hat ein Recht auf eine gute schulische Ausbildung, das auch die Regierung Schröder nicht verfrühstücken darf !"

Verantwortlich: Veit Kühne, Stellvertretender Landesvorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,                                               Breslauer Str. 5, 37412 Herzberg, Tel.: (05521) 32 56, email: Veit99@aol.com                                                                     Philipp Rösler, Landesvorsitzender, Tel.: 0177- 21 91 867


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