Junge Liberale

Landesverband Niedersachsen e.V.

Pressemitteilung

20. Januar 1997

Fünf Bremer Drogentote:

JuLis fordern Abgabe von Heroin in Apotheken

Die Jungen Liberalen Niedersachsen e. V. (JuLis) haben als Konsequenz aus dem Tod der fünf Bremer Drogensüchtigen die kontrollierte Abgabe von Heroin in Apotheken gefordert.

"Die fünf Junkies hätten nicht sterben müssen, hätten sie sich in einer Apotheke und nicht bei einem Dealer mit ihrem Stoff versorgen können," sagte der JuLi-Landesvorsitzende Philipp Rösler. Die Abhängigen waren gestorben, weil sie zu reines Heroin zu sich genommen hatten.

Die JuLis fordern, daß Heroin von Apotheken abgegeben wird, die die Reinheit des Stoffes überwachen können. Der liberale Nachwuchs will, daß nur diejenigen Heroin erhalten, bei denen zuvor ein Arzt die Abhängigkeit festgestellt hat.

Die JuLis versprechen sich von ihrem Vorschlag auch das Verschwinden der Beschaffungskriminalität – das Heroin soll in den Apotheken günstig abgegeben werden.

"Ich hoffe, daß sich eine Tragödie wie in Bremen nicht wiederholt, daß die fünf nicht umsonst gestorben sind," so der JuLi-Chef. "Ich bin fest davon überzeugt: Drogen auf Rezept, das ist das bessere Konzept!"

Verantwortlich: Veit Kühne, Stellvertretender Landesvorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,                                               Breslauer Str. 5, 37412 Herzberg, Tel.: (05521) 32 56, email: Veit99@aol.com                                                                     Philipp Rösler, Landesvorsitzender, Tel.: 0177- 21 91 867


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