Junge Liberale

Landesverband Niedersachsen e.V.

Pressemitteilung

27. April 1997

JuLi-Landeskongreß in Göttingen:

JuLis fordern Abschaffung des Religionsunterrichts - Rösler wiedergewählt

Die Jungen Liberalen Niedersachsen e.V. (JuLis) haben auf ihrem 33. Landeskongreß in Göttingen die Abschaffung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts gefordert. Stattdessen soll das neue Fach Religionskunde eingeführt werden, das religiöse und politische Themen in bezug auf die fünf Weltreligionen beinhaltet.

Neben der Antragsberatung standen auch die jährlichen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 68 zu 2 Stimmen wurde Philipp Rösler (24) aus Hannover als Landesvorsitzender wiedergewählt.

Zuvor hatte der JuLi-Chef in einer Rede die Landesregierung unter Gerhard Schröder (SPD) scharf angegriffen. "Mit seiner katastrophalen Bildungs- und Finanzpolitik verspielt Gerhard Schröder die Chancen der Jugend. Damit ist nach der Landtagswahl endgültig Schluß."

Auch den Wunschpartner der niedersächsischen F.D.P., die CDU, bedachte Rösler mit einigen kritischen Worten. "Der Unterschied zwischen F.D.P. und CDU ist der Unterschied zwischen bürgerlich und spießbürgerlich. Trotzdem ist eine Koalition mit der CDU die große Reformchance für Niedersachsen. Schröder muß weg."

Verantwortlich: Veit Kühne, Stellvertretender Landesvorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,                                               Breslauer Str. 5, 37412 Herzberg, Tel.: (05521) 32 56, email: Veit99@aol.com                                                                     Philipp Rösler, Landesvorsitzender, Tel.: 0177- 21 91 867


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