Projekte

Seit ich 15 bin, engagiere ich mich in irgend einer Art und Weise. In meiner Schulzeit war ich vor allem als Schülersprecher und bei den Jungen Liberalen und in der FDP aktiv - dazu findest Du jede Menge Infos in meinem ausführlichen Lebenslauf und in den Sektionen Politik und EMA-Gymnasium Herzberg. Seit Beginn meines Studiums, habe ich viel Energie in selbstgebackene Projekte investiert. Ich möchte sie Dir hier vorstellen, und wenn Du mich bei einer der Sachen in irgendeiner Art unterstützen kannst - ich freue mich immer.

Hospitality Club

Wenn Du ein bischen auf der Seite gesurft bist, oder mit mir oder meinem Umfeld zu tun gehabt hast, wirst Du schon vom Hospitality Club gehört haben. Seit vielen Jahren fasziniert mich die Idee des Hospitality Exchange - Gastgebernetzwerk oder Gastfreundschaftsnetzwerk sind die besten deutschen Übersetzungen. Gehört hab ich davon zuerst bei Mensa, einem Verein für intelligente Menschen, die ein solches Netzwerk innerhalb der Organisation haben. Nachdem ich dieses in Venezuela genutzt und sauinteressante Menschen kennengelernt hatte, reifte der Entschluss, sowas auch innerhalb des AFS aufzuziehen - der Schüleraustauschorganisation, mit der ich in den USA war, und für die ich immernoch viel mache (wie meine gesamte Familie - alle 5 Geschwister sind AFSer). Mit Beginn des Studiums im Herbst 1997 begann ich, ein Netzwerk mit Koordinatoren in vielen Ländern aufzubauen - das AFS Hospitality Network. Es lief gut, allerdings ist es ziemlich viel Aufwand, die Koordinatoren in den verschiedenen Ländern zu motivieren und ihre Adressdaten immer auf Vordermann zu halten.

Schliesslich, im Sommer 2000, als ich eigentlich an meiner Praxisarbeit schreiben sollte, kam mir die Idee, ein globales, Internet-basiertes, nicht-kommerzielles und Freiwilligen-organisiertes (schöne Wörter, oder?) Gastfreundschaftsnetzwerk aufzubauen. Es war klar, dass das keine kleine, sondern eine Lebensaufgabe würde. Zum Glück waren meine Geschwister schnell Feuer und Flamme, und vor allem Kjell half mir seitdem tatkräftig. Das Konzept hatte ich schnell fertig - eine Kombination aus den bereits bestehenden, meist Niche-orientierten Organisationen, plus ein paar neuartige Ideen, wie Feedback-Mechanismen und der Pass-Check. Die ersten Seiten bastelten wir in einigen Nacht-Sessions im Computerraum der WHU, naja, und seitdem läuft der Club. Ich habe in den vergangenen drei Jahren einen Grossteil meiner Zeit in dieses Projekt investiert, und bin mittlerweile recht stolz auf mein Baby. Im Moment (September 2003) sind wir 6400 Mitglieder in 122 Ländern, und ich würde mich freuen, auch Dich bald an Bord zu haben. Wir können immer Hilfe gebrauchen - einfach anderen Leuten davon erzählen, Menschen kennenlernen, besuchen und zu Gast haben. Mach mit!

bringing-people-together.net

Eng verknüpft mit dem Hospitality Club: nachdem ich mein WHU-Studium im Juli 2002 mit der Diplomarbeit in der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden beendet hatte, war klar, dass ich mich noch nicht der Arbeitswelt verschreiben wollte, sondern mein Baby, den Hospitality Club zumindest bis in die Kinderschuhe aktiv voranbringen wollte. Ich steckte mir ein Ziel, um das Ganze auch für die Medien interessant zu machen: eine Million Mitglieder im Hospitality Club. Solange werde ich um die Welt trampen, um die Idee bekanntzumachen. Klingt vielleicht im ersten Moment etwas verrückt, aber mein Ziel ist es tatsächlich, Hospitality Exchange zu einer Mainstream-Reiseaktivität zu machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass damit interkulturelles Verständnis gefördert wird und zukünftige Konflikte etwas entschärft werden, Frieden stabilisiert wird. Und wenn diese Idee im Internet erstmal Fuss gefasst hat, werden explosionsartig viele Menschen mitmachen. Naja - bis dahin ist es ein steiniger Weg. Es ist wirklich harte Arbeit, die Seiten und Funktionen im Club immer weiter zu verbessern, und die Idee bekanntzumachen. Immerhin habe ich es in einem Jahr geschafft, die Mitgliederzahl zu vervierfachen, aber es bleibt noch viel zu tun. Du kannst wirklich helfen: werde Mitglied, erzähl anderen Menschen vom Hospitality Club, lege einen Link, pack einen in Deine email-Signature. Ich brauche und freue mich über Deine Hilfe! Wenn Du meinen Weg verfolgen willst, trag Dich einfach in meinen News-Verteiler ein:

Friedensbus

Im März 2003 hatten Kjell, Kay und ich genug davon, dem bevorstehenden Irak-Krieg einfach nur zuzusehen. Wir lackierten Kays Bus in den Farben der italienischen Friedensfahne und fuhren damit von Stadt zu Stadt, um Geld und Bilder für Kinder im Irak zu sammeln. Wir finanzierten das Projekt aus dem Verkauf der Friedensfahnen. Es war und ist ein gigantisches und aufreibendes Projekt - wir lernten viele interessante Menschen kennen, sammelten viele Spenden, verkauften viele Fahnen und waren oft in den Medien. Aber am wichtigsten: wir unternahmen etwas und schauten nicht nur zu. Wir waren allein 4 Wochen in Leipzig, fuhren bei 5 Montagsdemos vorneweg, und ich redete auch auf einer - vor 40000 Leuten. Alle Infos zu diesem Projekt findest Du auf den Friedensbus-Seiten. Wir freuen uns weiterhin über Spenden und Menschen, die die Fahnen kaufen, auch wenn wir nicht wissen, wann wir endlich in den Irak fahren können.

Trampen

Eines meiner Anliegen ist es, Trampen in Deutschland und der Welt wieder populärer zu machen. Vor allem jungen Menschen möchte ich diese faszinierende und lehrreiche Art des Reisens näherbringen. Um die Stimmen der deutschen Tramper zu bündeln, versuche ich seit einiger Zeit, sie im Netz zu sammeln. Herauskommen soll eine ordentliche offizielle Website der deutschen Tramper und ein loser Zusammenschluss, damit wir auch Medien gegenüber als geschlossene Truppe auftreten können. Alle Infos zu diesem Projekt gibts auf meinen Tramper-Seiten. Auch hier kannst Du mich natürlich unterstützen, indem Du Links zu diesen Seiten legst, anderen Trampern davon erzählst und natürlich Tramper mitnimmst! :-)


Bei all diesen Projekten will ich eigentlich nur einen Stein ins Rollen bringen. Ich hoffe immer, aktive Mitstreiter zu finden, die meine Ideen teilen und mich tatkräftig unterstützen. Ich habe kein Problem damit, in den sauren Apfel zu beissen, immer wieder die Ideen zu streuen, Tausende von emails zu schreiben, mir die Finger schmutzig zu machen. Mein Atem ist lang. Aber ich brauche Hilfe und mit anderen Menschen macht es mehr Spass. Also: bitte hilf mir, wenn Du kannst!