Klassenaufteilung der 10a

Ein beispielhafter Vorgang am EMA-Gymnasium Herzberg

Ende des Schuljahres 1993/94 wurde die damalige Klasse 10a von der Schulleitung des EMA-Gymnasiums geteilt. Ich war zu der Zeit Klassensprecher. Die Art und Weise, in der die Aufteilung geschah war unglaublich und wird wohl jedem von uns im Gedächtnis haften bleiben. Wir haben alles in der unZENSIERTEN ABI-Zeitung noch einmal veröffentlicht, und die folgenden Artikel und Briefe sprechen wohl für sich. Hier nun also das Vorwort in der unZENSIERTEN ABI-Zeitung:
An die Schüler der folgenden Jahrgänge bzw. ihre Eltern

Betr.: Fragwürdige Verhaltensweisen einzelner Mitglieder der Schulleitung

Sehr geehrte Leser/innen, liebe Schüler/innen!

Sicherlich ist Ihnen / Euch beim aufmerksamen Beobachten der Vorgänge am EMA-Gymnasium aufgefallen, daß zwischen Schulleitung einerseits und Schülern bzw. ihren Eltern andererseits immer wieder Konflikte entstehen. Oft sind sie das Resultat unangemessener Verhaltensweisen einzelner Mitglieder des Direktoriums, wie z. B. Nichteinhaltung von Versprechen, Verbreitung von Halb- oder Unwahrheiten, Provokation, Agitation oder versuchte Diskreditierung einzelner Schüler. (Tatsächlich vorgekommen! Siehe in der Anlage folgendes Antwortschreiben der Schulleitung!)

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob solche Vorfälle absichtlich oder unabsichtlich geschehen, da dies lediglich die Frage aufwerfen würde, ob es sich hier um eventuell rechtswidriges Verhalten oder Ausdruck mangelnden Urteilsvermögens und Inkompetenz handelt.

Falls sich in Zukunft weitere Geschehnisse dieser Art ereignen sollten und Sie / Ihr von der Vertrauenswürdigkeit einzelner Mitglieder des Direktoriums nicht länger überzeugt sind / seid, raten wir Ihnen / Euch, folgende Bezugspersonen zu kontaktieren:

· Herr Bade, Niedersächsisches Kultusministerium, Telefon: 0511-120 7250

· Herr Dr. Lindemann, Bezirksregierung Braunschweig, Telefon: 0531-484-0


Mit freundlichen Grüßen,

im Namen der ehemaligen 10a,

Xxxxx Xxxxxx*, Daniela Behre und Veit Kühne


Anlagen: Exemplarischer Vorfall aus dem Jahr 1994

1. Zusammenfassender Bericht, Erstveröffentlichung 1995 im "Papierflieger"

2. Briefwechsel zwischen der Schulleitung und den Betroffenen

*Name eines Mitabiturienten und Jahrgangsbesten im Oktober 2006 (9 Jahre nach dem Abi) gelöscht, nachdem er gedroht hatte mich "wegen Verleumdung und Verstoßes gegen das Namensrecht anzuzeigen". Er befürchtete negative Auswirkungen auf seine Karriere, sollten Personaler im Netz auf sein Engagement aus der Schulzeit stossen. Whatever.


© 1997  Veit Kühne