Studienstiftung des Deutschen Volkes
http://studienstiftung.veitkuehne.de

Immer öfter bekomme ich emails von Leuten, die meinen ausführlichen Lebenslauf gelesen haben, und auch für die Studienstiftung vorgeschlagen wurden. Ich freue mich über jede email, die ich von meiner Homepage bekomme, hab so das Gefühl, dass die Seiten nicht ganz umsonst im Netz stehen. Einige Fragen zur Studienstiftung wiederholen sich allerdings, und teilweise werde ich auch mit Fragen bombardiert - darum werd ich auf dieser Seite versuchen, alle Fragen zu beantworten, die mir bisher gestellt wurden (es sind schon fast 50 zusammengekommen!). Lies sie, und wenn Du hier keine Antwort auf Deine brennenden Fragen findest, dann her damit! Mein Auswahlseminar war im Januar 1998, seitdem können sich also viele Dinge verändert haben. Wenn Du mich korrigieren oder ergänzen kannst, mach es bitte auf jeden Fall und schick mir ne email. Auch sonst freue ich mich über jede Rückmeldung, ob Dir meine Tips genützt haben und vielleicht ein bischen den Bammel genommen haben.

Oft gehörte Fragen zur Studienstiftung

Wie sehen Deine Erfahrungen mit der Studienstiftung aus?
Also, ich bin erstmal nicht von meinem Direktor vorgeschlagen worden, obwohl ich das zweitbeste Abi hatte, und absolut der engagierteste Schüler meines Jahrgangs war. Er wollte mir damit eins auswischen, schliesslich hatte ich ja vier Jahre lang versucht, ihn abzusägen. Bin dann glücklicherweise von Professor Albach vorgeschlagen worden, nachdem ich ihm an der WHU meine Geschichte erzählt hatte. Das Auswahlseminar hat Spass gemacht, und ich bin im Januar 1998 aufgenommen worden.

Die Stiftung hat mich sehr viel gefördert, vor allem bei meinen Auslandsaufenthalten. Daneben gab es Treffen an der WHU mit den anderen Stipendiaten, die waren ganz o.k. Für ne Sommerakademie hatte ich leider nie Zeit. Grundsätzlich kam mir die Stiftung aber immer etwas zu elitär vor. Nach dem Vordiplom, in dem ich ne 2,5 hatte, bin ich dann wieder aus der Stiftung geflogen, war also bis Ende 1999 Stipendiat, 2 Jahre lang. Die Studienstiftung ist zwar schon der Porsche unter den Stiftungen, allerdings wird sie Deinem Leben nicht wirklich einen neuen Sinn geben. Darum - auch wenn Du nicht genommen wirst, kein Beinbruch, es gibt ja noch viele andere Stiftungen.

Hast Du Tips für den Lebenslauf?
Naja, hast ja wahrscheinlich meinen gelesen. Versuch, was Interessantes zu schreiben, damit das Lesen auch Spass macht. Selbst wenn Dein Leben bis jetzt nicht der absolute Oberhammer war, irgendwas wirst Du schon zu erzählen haben, was ein bischen Licht auf Deine Person wirft. Aussergewöhnlich ist sicher gut, denn die Prüfer müssen sich ja durch einen Stapel dieser Lebensläufe lesen, und da vermischen sich die Geschichten schon mal.

Welches Gewicht hat der Lebenslauf?
Keine Ahnung.

Hast du den Lebenslauf geschrieben, um zum "Vorstellungsgespräch" eingeladen zu werden?
Was'n für ein Vorstellungsgespräch? Jeder, der für die Stiftung vorgeschlagen wird, wir zu nem Auswahlseminar eingeladen, und dafür muss man den Lebenslauf schreiben.

Was waren die Vorgaben für den Lebenslauf - mir haben sie bei der Stiftung gesagt: eine DIN-A4-Seite schreiben?
Also, bei mir hiess es: schreib nen ausführlichen Lebenslauf. Das hab ich dann auch gemacht, bei mir wurden 13 handgeschriebene Seiten draus. Wenn sich da was geändert hat, ist das eigentlich schade. War ne schöne Übung. Eine Seite ist sicher nicht mehr ausführlich.

Kam Dein Lebenslauf nicht in Konflikt mit dem Bewerbungsbogen? Bei mir scheint sich alles zu wiederholen.
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht an den Bewerbungsbogen erinnern. Lisa hat mir nun dies geschrieben: "bei der stiftung selbst sagte man mir, es solle sich nichts wiederholen und der lebenslauf solle eher kurz und knapp mit den wichtigsten formalen inhalten ausfallen. und dann las ich deinen lebenslauf... der ist ja sehr lang, sehr persönlich und geht vor allem sehr ins detail... was ist jetzt sinnvoll? auf dem bewerbungsbogen stehen ja bereits alle außergewöhnlichen freizeitaktivitäten, erfolge und auszeichnungen!" Wenn sich also tatsächlich etwas beim Lebenslauf geändert hat, wäre das eigentlich schade, da ich einen ausführlichen, gut geschriebenen Lebenslauf für eine Auswahl auf jeden Fall für sinnvoll halte. Aber ich hab keine offiziellen Infos, was die Stiftung heutzutage lesen möchte - wenn jemand die Infos hat, bitte her damit!

Muss der Lebenslauf wirklich so ausführlich sein wie Deiner?
Nein, ich glaube nicht, dass er so ausführlich sein MUSS. Allerdings - wenn Du was zu erzählen hast, dann mach's auch!

Die Studienstiftung ist eine recht konservative Organisation, Dein Lebenslauf dagegen eher etwas unkonventionell. Das hat mich verwirrt. Wie ist also die Reaktion der Studienstiftung auf eher "aussergewöhnliche" Vorgehensweisen?
Das war doch mal eine der unterhaltsameren Fragen. Tja, ist wirklich ne konservative Organisation, soweit ich das einschätzen kann. Aber bei dem Lebenslauf kommt es vor allem darauf an, dass Du Interesse bei den Auswählern weckst, dass sie den Eindruck bekommen, dass Du gut in den Laden passen würdest, dass es Sinn macht Dich zu fördern. Wenn Du aussergewöhnliche Sachen erlebt hast, dann rein damit in den Lebenslauf!

Welcher Ton ist angemessen?
Da kann ich nur auf meinen Lebenslauf verweisen, bzw. auf die Frage oben. Mehr Infos hab ich nicht - schreib so, dass es Dir Spass macht.

Hast du Feedback bzgl. deines Lebenslaufes bekommen (gut geschrieben oder zu umgangssprachliche Ausdrucksweise etc.)?
Meinen Prüfern hat das Leben Spass gemacht. Es war auch nicht das erste Mal, dass ich so einen geschrieben hatte: für AFS musste ich vor meinem Austauschjahr einen ausführlichen Lebenslauf schreiben, der den Auswählern damals auch gefiel. Die Leute an meiner Uni, denen ich ihn zum Lesen gab, fanden ihn alle geil, und meinten, dass ich ihn unbedingt mit hier auf die Seite packen soll, deshalb hab ich das ein paar Jahre später auch gemacht. Was den Ton angeht - ich wollte mich so darstellen, wie ich bin und ich glaube das hat auch ganz gut geklappt...:-)

Inwiefern interessiert sie meine Familiengeschichte?
Weiss ich nicht, aber denke, dass sie bei jedem Abiturienten schon nen grossen Bestandteil des Lebenslaufs ausmacht, oder?

Wie soll man mit unangenehmen Ereignissen umgehen?
Auch hier: weiss ich nicht wirklich. Hast ja ein Beispiel in meinem Lebenslauf. Ansonsten würde ich nur soviel preisgeben, wie Dir selbst angenehm ist.

Was erwartet die Studienstiftung denn sonst noch so alles an Berichten von einem?
Soweit ich weiss, nur den ausführlichen Lebenslauf. Wenn Du erstmal aufgenommen bist, musst Du jedes Semester einen Semesterbericht schreiben. Hier gibt's meine vom 2. Semester und vom 4. Semester.

Wie kann ich mich auf das Auswahlseminar vorbereiten?
Nimm das Ganze nicht so ernst. Mir hat das Seminar (ein Wochenende) Spass gemacht, und als ich abgefahren bin, war es eigentlich egal, ob ich genommen würde, oder nicht. Ich hab nette Leute kennengelernt und die Zeit genossen, und genau mit dieser Prämisse solltest Du hinfahren. Es geht nicht darum, die anderen Leute auszustechen, sondern sich als netter Student zu präsentieren, der allerdings zu den Ueberfliegern gehören wird und sowohl im Studium als auch ausserhalb Top-Leistungen bringen wird. Die Studienstiftung sieht sich schon ein bischen als Fördererin der Elite, was ich etwas abgehoben finde.

Wann erhält man denn Informationen zum Seminar/Referat?
Ich weiss nicht, wann und wie die Stiftung ihre Standardbriefe verschickt. Ruhig Blut, die Infos werden schon kommen!

Wie läuft das Seminar ab?
Es dauert von Freitag bis Sonntag, Du hast zwei Einzelgespräche und musst ein Referat halten, das dann in der Gruppe von (ich glaube) 5 Leuten diskutiert wird. Im Gegenzug diskutierst Du natürlich bei de anderen Referaten in Deiner Gruppe mit. Es macht Spass!

Welches Referatsthema soll ich wählen?
Wähl ein Thema, zu dem Du wirklich einen persönlichen Bezug hast, bei dem Herzblut von Dir drinsteckt. Und etwas, bei dem Dir die Leute nicht einschlafen und worüber sich angeregt diskutieren lässt. Du kannst ruhig ein bischen provozieren. Geh davon aus, dass sowohl die Prüfer als auch die anderen Bewerber fünf (glaub ich) Referate mit anschliessender Diskussion über sich ergehen lassen müssen, da kann ein unkonventionelles Thema eine willkommene Abwechslung sein. Ich hab damals über die friedliche Revolution in Leipzig erzählt, und die These aufgestellt, dass der 9. Oktober Nationalfeiertag in Deutschland sein sollte.

Kann ich das Referat zu Hause vorbereiten oder muss ich das beim Seminar machen?
Du kannst es schon zu Hause vorbereiten. Solltest Du auch machen und Dir Utensilien besorgen, die das Ganze interessanter machen koennen (Fotos, Bücher, irgendwelche Gimmicks).

Wie lang soll das Referat sein?
Ich glaube es waren 15-20 Minuten. Das wird Dir aber sicherlich in der Einladung gesagt.

Wie läuft dieses Einzelgespräch so ab?
Ich kann Dir nicht viel zum Einzelgespräch sagen - es kommt wohl immer auf den Prüfer an, wie das abläuft. Grundsätzlich machen die ja auch nur ihren Job (und das freiwillig!), und wollen rausfinden, ob Du zur Stiftung passt. Ich sehe das immer auch als Chance, den Pruefer kennenzulernen, die haben meist eh interessantere Sachen zu erzählen, als 19jährige Abiturienten.

Welche Fragen stellen die Prüfer, gibt es Standardfragen, die jedem gestellt werden bzw. immer wieder? Was waren bei Dir ausgefallene Fragen?
Ich kann mich an die Fragen nicht mehr erinnern, weiss aber noch, dass es eine durchaus entspannte Atmosphäre war. Denke schon, dass jeder Prüfer ein paar Fragen hat, die er ab und zu wieder stellt, um ein Gespräch in Gang zu bringen oder Reaktionen zu provozieren.

Werden Fragen zu aktuellen Themen gestellt?
Ja. Das ist auch gut so - gesellschaftliches Engagement und allgemeines Interesse an den Dingen um Dich rum sind Trumpf! Lies auf dem Weg ne Zeitung!

Was mache ich, wenn die Prüfer schwere Fragen stellen, mit denen ich gar nichts anfangen kann?
Blos nicht anfangen, zu weinen. Aber ernsthaft - keine Ahnung. Sei Du selbst, und wenn Du etwas nicht weisst, weisst Du es eben nicht. Kein Weltuntergang.

Auf was achten die Prüfer besonders? Macht es Sinn, die Prüfer auf irgendeine Weise zu beeindrucken?
Steht eigentlich schon oben. Es sollen Studenten ausgewählt werden, die gesellschaftliches Engagement zeigen und dazu noch Top-Leistungen im Studium bringen werden. Worauf die Prüfer im Einzelnen achten, weiss ich nicht, und naja, beeindrucken solltest Du vielleicht lieber die Mädels beim Seminar (oder vice versa)...;-)

Will die Jury eine bestimmte politische Gesinnung sehen?
Das wär's ja noch! Du solltest sicher nicht von der Neuerrichtung des Grossdeutschen Reiches oder dem gerechten Kampf der Antifa gegen das neofaschistische Gesellschaftssystem schwafeln, aber das machst Du ja eh nicht, oder?

Werden Leute aus bestimmten Bereichen bevorzugt und hat man als armer kleiner Naturwissenschaftler auch eine Chance?
Ich glaube nicht, dass bestimmte Fachrichtungen in der Stiftung bevorzugt werden. Auch Naturwissenschaftler sind Menschen.

Wie werden die Gruppen eingeteilt?
Das weiss ich nicht, ist aber auch nicht wirklich wichtig.

Wie lange dauern die Gruppensitzungen/Diskussionen?
Soweit ich mich erinnere, 45 Minuten für ein Referat inklusive Diskussion. Darum ist es ja auch so wichtig, ein interessantes Thema auszusuchen.

Hat man während des Seminars Freizeit und wird man von den Prüfern auch ausserhalb der Einzelspräche betreut/geprüft?
Du hast auch etwas Freizeit, vor allem abends. Einige der Prüfer haben mit uns abgehangen, was ich sehr nett fand - es macht immer Spass interessante Menschen kennenzulernen.

Wer sind die Prüfer, Lehrer, Professoren? In welchem Alter?
Vor allem Ex-Stipendiaten jeden Alters und jeder Profession.

Wann fand das Seminar bei Dir statt - ich habe Angst, dass es mit einem anderen Termin kollidiert?
Mein Seminar war Mitte Januar. Aber einfach abwarten und Tee trinken. Wenn die Termine kollidieren, ruf die Stiftung an und frag ob Du zu nem anderen Auswahlseminar fahren kannst.

Wo fand Dein Seminar statt?
In einer schönen Jugendherberge in Oberwesel über dem schönen Rhein. Deutschland ist schön! :-)

Weisst Du, wieviele Bewerber es jedes Jahr sind, und wieviele ausgewählt werden?
Nein, ich weiss nicht, wieviele Leute jedes Jahr für die Stiftung vorgeschlagen werden. Ich glaube mich jedoch zu erinnern, dass ein Viertel der Seminarteilnehmer ausgewählt werden.

Wie sieht es mit der "Kleiderordnung" beim Auswahlseminar aus? Kann ich dort in ganz normalen Klamotten (Jeans, T-Shirt...) hin oder muss ich mir irgendwo Anzug und Schlips besorgen?
Geh blos nicht in Schlips und Anzug hin - immer locker bleiben!

Was hat man davon, wenn man aufgenommen wird?
Die Studienstiftung gewährt grosszügige finanzielle Unterstützung, neben dem Stipendium und Büchergeld kannst Du auch Zuschüsse beim Auslandsstudium und Praktika bekommen. Daneben kannst Du natürlich die Kontakte der Stiftung zu Unternehmen und Ex-Stipendiaten nutzen, und ich habe mir sagen lassen, dass die Sommerakademien auch viel Spass machen. Und natürlich sieht's auf dem Lebenslauf auch nicht so schlecht aus.

Wie hoch ist die finanzielle Förderung, wenn die Eltern gut verdienen?
Ich weiss nicht, wie hoch die Förderung jetzt ist - ich glaube 75 Euro Büchergeld. Aber das erfährst Du sicher bei der Stiftung.

Wie läuft das alles organisatorisch ab - hattest du einen Mentor?
Ja, wir hatten einen Betreuer der Studienstiftung, der unter anderem für die WHU zuständig war. Ausserdem war der geniale Professor Albach unser Studienstiftungs-Betreuer. Mit beiden haben wir uns einmal im Monate getroffen, was wirklich nett war.

Wie oft wurden deine Leistungen kontrolliert?
Man muss jedes Semester einen Semesterbericht schreiben. Nachdem das Vordiploms-Zeugnis vorlag, fällte die Stiftung dann das Urteil, wer drinblieb und wer nicht.

Schränkt das nicht sehr ein? Wie weit mischen die sich in das Leben ihrer Stipendanten ein?
Sie mischen sich eigentlich nicht ein, beurteilen Dich aber für die endgültige Aufnahme. Ich habe mich im Studium so wenig wie möglich einschränken lassen, bin z.B. ab dem 2. Semester nicht mehr zu Vorlesungen gegangen, und habe das auch der Stiftung gegenüber erklärt und vertreten. Darunter haben natürlich meine Noten gelitten, aber selbst Professor Albach bestätigte mir in einem Gespräch, dass er kein Problem damit habe. Also wieder: nimm die Stiftung nicht so ernst - studiere wie es für Dich am besten ist, und wenn der Stiftung das nicht gefällt, dann ist es eben so. Wirst ja nicht jetzt schon anfangen, Dich verbiegen zu lassen, oder?

Warum bist Du wieder aus der Studienstiftung geflogen?
Weil ich im Vordiplom nur eine 2,5 hatte, und die Studienstiftung sieht sich als Fördererin der Elite und achtet genau auf die Noten.

Was sind andere Gründe zum Rausfliegen (wird ja mehrere geben)?
Also, ich weiss, dass es bei mir die Noten waren. Was sonst noch dazu führt, dass Du rausfliegst, weiss ich nicht. Aber mach Dir mal keine zu grossen Sorgen: soweit ich weiss, werden 90% der einmal aufgenommenen Leute auch weiter gefördert.

Ich wurde nach dem Vordiplom für die Stiftung vorgeschlagen, wie sieht da das Auswahlverfahren aus? Reicht mein Notendurchschnitt?
Ich habe keine Informationen zum Auswahlverfahren nach dem Vordiplom, glaube aber, dass man da aufgrund der Unterlagen ausgewählt wird, es also kein Seminar gibt. Mir legte die Stiftung zuviel Wert auf die Noten, so dass sie hier bei der Auswahl sicher ein entscheidender Faktor sind. Aber wenn Du sowieso schon vorgeschlagen wurdest, gibt es ja sicher Gründe dafür, und zu verlieren hast Du ja eh nix.

Ich bin in der unglücklichen Lage für eine ehemalige Schülerin ein Persönlichkeitsgutachten schreiben zu müssen (jedoch für eine andere Stiftung). Weißt Du vielleicht, worauf die so Wert legen?
Find ich ja witzig, dass ich jetzt schon mails von Lehrern bekomme. Also, ich kann Dir nicht wirklich sagen, worauf eine Stiftung achtet, die ich nicht kenne...;-) Aber grundsätzlich fördern die meisten Stiftungen doch Leute, die engagiert sind, nicht nur an sich denken. Keine karrieregeilen Streber oder zurückgezogene Bücherwürmchen, sondern Leute, die auch ab und zu anderen Menschen helfen. Und die einigermassen helle in der Birne sind und in der Zukunft vielleicht die Welt verändern werden. Jede Stiftung möchte doch später die Nobelpreisträger und Bundespräsidenten in ihren Ex-Stipendiaten-Reihen haben.



Ich hoffe, ich hab damit einige Deiner brennendsten Fragen beantwortet. Wenn Du noch mehr wissen willst, dann schreib mir einfach, oder ruf mich an. Ansonsten viel Erfolg, und würde mich freuen, wenn Du mir ne kurze email schickst, ob Dir meine Tips was genützt haben, und ob Du es geschafft hast. Hier gibt es nun ein paar Rückmeldungen, die ich schon bekommen hab. Ich freue mich natürlich weiter über Kommentare, vielleicht sogar von anderen Stipendiaten, packe ich dann mit hier auf die Seite, wenn Du willst. Und wenn Du Deinen Stiftungs-Lebenslauf auch ins Netz stellen möchtest, dann her damit und ich packe ihn auf die Seite.

Feedback von Euch

Genau so eine Homepage habe ich gesucht! Das vorweg...
Elena

nach langem suchen bin ich endlich mal auf einer hompage, nämlich deiner, gelandet, die mir mal ein wenig weiterhilft. ich muss mich nämlich bei der studienstiftung bewerben und dafür muss ich diesen verflixten lebenslauf schreiben. danke, dass du deinen zur orientierung ins netz gestellt hast. ... ansonsten schon mal vielen dank und weiter so.
Alex

Herzlichen Glückwunsch: Das ist die beste und informativste Page im Netz, bei der sich eine Privatperson vorstellt. Echt gelungen... Dein Lebenslauf ist sehr beeindruckend und dagegen sehe ich mit meinem aus wie eine graue Maus (obwohl das üblicherweise nicht der Fall ist =) Komme mir schon vor wie der letzte Langweiler... *g* ). Die Beschreibung von der Studienstiftung stimmt in etwa mit den bisherigen überein, die ich im Internet gefunden habe, ist aber besser formuliert. Auf jeden Fall kommt deutlich heraus, dass die Studienstiftung nicht das höchste aller Ziele sein sollte. Mit dieser Einstellung werde ich auch auf das Wochenende fahren und es so locker wie möglich nehmen. Es dauert zwar noch etwas bis dahin, aber nächste Woche muss ich schonmal meinen Lebenslauf und das ganze andere Zeugs absenden. Auch der Rest der Page ist das Lesen wert, vor allem die Sachen mit dem Hospitality Club und dem Trampen. Da konnte ich noch eine Menge lernen. Also noch alles Gute für die Zukunft
Johannes, Aachen

Ich war gerade auf Deiner Homepage, weil ich eigentlich gerade das Netz nach Infos zum Lebenslauf für die Studienstiftung durchwühlt habe. Wollte Dir nur schnell mal sagen, dass ich es wirklich hilfreich finde, Deinen zu lesen und auch einige weitere Informationen bei Dir zu finden. Meine erste Frage war ja: Wie fange ich so einen unkonventionellen Lebenslauf eigentlich an? Nun, nach Deiner Hompage: natürlich unkonventionell!!! Danke für die Tips!!!
Eleonora Diemel*

klasse, dass du deine erfahrungen mit der studienstiftung auf deine seite stellst. im gegensatz zu dir wurde ich dieses jahr direkt von meiner schule vorgeschlagen. allerdings wusste ich nichts davon und war ziemlich überrascht, als ich den brief zum auswahlverfahren bekommen hab. ich suchte im internet nach brauchbaren informationen und stolperte über deine page. zwar war mir die stiftung ein begriff, doch ich war und bin einfach neugierig, was mich denn nun erwartet. daher ein dickes dankeschön - du hast mir echt geholfen. übrigens find ich deinen lebenslauf sehr gelungen. bin im gegensatz zu dir allerdings nicht so ne "vielschreiberin". mal schaun, mir wird bestimmt noch das eine oder andere einfallen. du hast schon recht: das ganze darf man nicht so ernst nehmen. bin gespannt.
Christine Gustai

erst mal vielen Dank für Deine Seite im Internet. Ist eine super Orientierungshilfe und auch die einzige dieser Art.
Mike Lüdmann, Mecklenburg-Vorpommern

zunächst ein Lob für die tolle Website, die mir wertvolle Information zur Studienstiftung geliefert hat. Ich habe dieses Jahr mein Abitur in Bayern gemacht und möchte im Wintersemester Medizin studieren. Vor einigen Wochen habe ich die Bewerbungsunterlagen der Studienstiftung erhalten und hätte nun folgende Fragen zum Auswahlseminar...
Siegfried Schmidt, Bayern

Ich bin angehende Jurastudentin an der Uni Münster und wurde von meiner Schule für die Studienstiftung vorgeschlagen (hab in diesem Jahr Abi gemacht). Ich muss jetzt auch meinen Lebenslauf schreiben, wollte mich aber vorher etwas im Internet umsehen und bin dabei auf deine Seite gestoßen. Erstmal möchte ich sagen, dass das eine sehr gute Idee ist, grad für Leute wie mich, die sich in derselben Situation befinden und ein paar Infos suchen.
Serap Akova, Münster

Ich bin per Zufall auf deine Homepage gestoßen, als ich versucht hab über Google herauszufinden, was denn so alles in einen ausführlichen Lebenslauf gehört. Mein Direktor, zu dem ich einen ganz guten Draht hatte, hat mich für die Studienstiftung vorgeschlagen und als ich den Brief gekriegt habe mit der Bitte einen ausführlichen Lebenslauf zu schreiben, war ich erst mal ziemlich platt. Ich find's toll, dass du deine Erfahrungen mit der Studienstiftung ins Internet gestellt hast und anderen Leuten wie mir damit weiterhilfst.
Lena, Böblingen

Ich bin durch Zufall per Suchmaschine auf deine HP gestoßen und hab eigentlich nur nach einer Struktur für einen ausführlichen Lebenslauf gesucht! Und auf deiner HP hab ich nicht nur den Lebenslauf gefunden, sondern auch noch geschrieben für genau den gleichen Fall wie ich ihn brauche, nämlich für die Studienstiftung! Wollte mich dafür bedanken, das ganze hat mir nämlich etwas geholfen, da ich doch etwas Probleme damit habe, was ich erwähnen soll und wie ich es formulieren soll!
Sebastian Pöschke

* Name geändert

Und hier gibt's noch zwei Semesterberichte, die ich für die Studienstiftung geschrieben habe:

Frühjahrssemester 1998

Frühjahrssemester 1999