Ortsdatenbank für Tramper
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Auslands-Seite der Ortsdatenbank für Tramper - Erfahrungen und Tips für viele Länder der Welt. Hier geht's zur Deutschland-Seite. Wenn Du selbst trampst, dann unterstütz dieses Projekt bitte, indem Du das Formular ausfüllst, oder mir ne email schickst. Vielen Dank allen, die bereits mitgemacht haben - diese Datenbank ist mittlerweile richtig nützlich! Alle nicht gekennzeichneten Tips stammen von mir. Auf der englischen Parallelseite kannst Du Dich auch gern mal umsehen, auch dort gibt's jede Menge Tips.

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Generelle Tips  Trag Deinen Tip ein!


Baltikum

in lettland,littauen oder estland zu trampen ist ziemlich einfach,vorausgesetz man beherrscht die landessprache,russisch oder z.m. englisch.tipp:nicht "europäisch"trampen...ausgestreckte hand schräg nach unten halten!daumen nach oben ist bekannt UND WESTLICH!(=GELD)
(Isabel, 17.08.2001 23:13:24)
also, ich bin im letzten sommer durch polen, litauen, lettland, estland und finnland getrampt. am anfang hat man schon bedenken, weil diese länder einen unsicheren ruf haben. natürlich sollte man nicht des nachts durch irgendwelche dunklen stadtviertel laufen, aber mit dem trampen ist das wirklich überhaupt kein problem. ich habe noch niemals so viele gastfreundliche menschen auf einen haufen getroffen. bis auf zwei nächte sind wir immer eingeladen worden und weggekommen sind wir auch immer ganz toll. es gab natürlich ausnahmen. denn das kleine problem ist, dass es dort so gut wie keine autobahnen gibt. und am sonntag fahren auch erstaunlich wenige autos. entweder waren die menschen superfreundlich oder sie haben sofort abgewinkt, also echte extremfälle. was sonst noch zu erwähnen wär, dass es dort unglaublich viele kurzstreckentramper gibt. und demnach gibt es dort auch bestimmte plätze an denen sich die tramper sammeln, wo man aber auch garantiert mitgenommen wird. ! kleiner tipp. wenn man in den norden möchte(von riga aus) sollte man mit der tram ganz weit rausfahren und sich an die ausfallstraße richtung saulkrasti stellen--> mitnahmegarantie!!! achja mit der verständigung ist es auch superleicht. viele können deutsch und ansonsten auf jeden fall englisch...das wars erstma und bald gehts nach espana...juhu ;-)
(Nina, 28.1.2003)

England

Erstmal der Weg: Nach England bin ich immer per Fähre oder mit Rainbow-Reisen, man muß gucken was jeweils billiger ist. Heutzutage vielleicht sogar fliegen... Aber trampen in England und Schottland selber ist sehr leicht. Wenn Du Zeit hast, empfehle ich Dir die Nebenstrecken - sie sind hübscher. Es ist dann zwar weniger Verkehr, aber dafür hält dann meist auch der zweite Wagen;)
(Torben, 12.4.2002 5:14:06)
Konkret zur Thema England. Der Ticketpreis ist gleich für einen PKW mit bis zwei Leute, oder ein PKW mit drei bis acht Leute. Deswegen, wenn du für nichts nach England willst, fahr einfach bis nach Cale in Frankreich, dort bis zum Hafen, und frag vor der Kasse, ob dich jemand kostenlos mitnehmen kann. Erfahrungsgemäß dauert es selbst in der Mitternacht nicht lange, bis du am Bord auf dem Weg nach England bist. Tipp: in Douvre aussteigen und Festung ansehen.
(Boris Maizel, 15.4.2002 14:16:44)
Trampen in England läuft etwa gleich gut wie in Deutschland. Sehr gut sind die Schnellstrassen ( dual carriageways ) - da diese immer wieder von Verkehrkreisel unterbrochen werden , an denen trampen erlaubt ist - man erwischt dann den Gesamtverkehr. Die grösseren sind nachts beleuchtet . Ich bin auch schon nachts um 12 mit einer Taschenlampe an der Schnellstrasse gestanden - und es hat jemand gehalten. Ich habe in England allerdings auch schon ziemliche Ausreisser nach unten erlebt m- z.B Manchester - Nordwales ( ca 120 km ) 12 Stunden.Oder einmal in Hastings 3- 4 Stunden gestanden. Es ist manchmal schwierig, nach London reinzukommen - wegen der A25 Ringautobahr ( "The Orbital " aka " ring of steel " ) . Entweder in der Nähe einer S-Bahn - station rausschmeissen lassen ( vorher auf Karte nachschauen) - oder z.B in Dartford, vor der Themsebrücken Mautstelle austeigen, dann etwa 4km zu Fuss zur nächsten S-Bahn. Aus London herauskommen ist relativ leicht ( schreibe in kürze bericht darüber ) - manchmal erwischt man etwas seltsame Fahrer - Kanalüberquerung: 2 mal die Strecke München- London getrampt ( Sommer '94 und '95 ). Einmal 24h . einmal 50h. Vor allem um Köln herum nach Aachen sehr schwierig- musste beide male mit Zug von Köln nach Aachen Fahren. Kamm beim ersten mal umsonst über Kanal - beim zweiten Mal musste ich so oft auf öffentl Verkehrsmittel ausweichen + über Kanal bezahlen, das esmit dem Eurolines- Bus billiger und schneller gewesen wäre.War richtig frustrierend-absolut unlohnend Ab 97 waren Flüge so günsti, das ich dann immer geflogen bin. ( Inzwischen wieder Schwieriger, wegen 11.9 ) Tip -z.B nach Frankfuhrt/Hahn, dann mit Ryan Air nach Stansted , ca 60 Euro einfach.Nach Hahn trampen - dauerd mit der schöner-wochenende Bahnkarte ewig , z.B nach München 12h ! Oder unter fliegen.de billigen Flug auschecken.
(Werner Kraft, 16.04.2002 04:53:18)

Finnland

Trampen in Finnland eigendlich kein großes Problem, aber viele Straßen werden nur zu bestimmten Zeiten befahren, vorallem im Norden, ( Pendler) d.h. Morgens und Abends kommt man schon nach 10Min weg, aber Tagsüber fahren vielleicht 3 Autos die Stunde in deine Richtung. Also früh aufstehen, bzw wissen wann die Leute vorbeikommen.
(Florian, 13.4.2003)

Frankreich

Ich bin bisher vor allem durch Frankreich durchgetrampt, kann also nicht soviel zu Landstrassen sagen. Aber auf Autobahnen ist es überhaupt kein Problem. Und auch an Peage-Stationen kann man oft ruck-zuck umsteigen.

Hallo! War vorigen Sommer mit einem Freund trampenderweise zwei Wochen in Frankreich unterwegs. Hatten keinerlei Probleme, nur einmal hatte uns die Polizei von einer Péage (Mautstelle an der Autobahnauffahrt) vertrieben. Sie fuhren weiter - und wir blieben stehen. Kein Problem. Frankreich ist echt empfehlenswert und genial. Fragen an: mario.rothauer@gmx.net
(Mario Rothauer, 16.07.2001 8:24:54)
Südfrankreich ist wirklich geil absolut lange Lifts die mich dann auch noch zum essen eingeladen haben. am schnellsten kommt man jedoch immer vorwärts wenn man irgendwie richtung Paris unterqwegs ist.
(Moritz, 04.02.2002 20:54:47)
wenn ihr in Frankreich steht, meidet Paris so gut es geht !! rein kommt man gut, aber nur schwer wieder raus. Auch "über Paris" sollte man vermeiden, da die meisten Leute rein fahren. Habe letztes Jahr mit meiner Freundinn 2 Tage an einer Raste vor Paris gehangen, ohne richtung Metz weiterzukommen. Nur eine kleine Notlüge hat uns noch gerettet.
(Simon, 11.5.2002 14:30:05)
Wir(zwei Mädels)sind in den Osterferien nach Frankreich getrampt.Ich hatte mir nicht vorgestellt ,dass alles so easy ist und das man so verdammt viele nette ,hilfsbereite Menschen trifft wir sind innerhalb zwei tagen jeweils von ca.Köln bis nach süd-frankreich gekommen und andersrum das war mein schönster und intensivster urlaub den ich bis jetzt gemacht habe,zu mal wir unteranderem einen alten Freund von mir besucht haben,den ich seit 5Jahren nicht mehr gesehen hatte. Also trampen nach Frankreich kann ich nur empfehlen.
(Steffi, 6.5.2003)

Griechenland

Vorigen Sommer trampte ich mit meinem Freund von Kreta aus (wir hatten dort unsere Maturareise verbracht) über's griechische Festland in die Türkei. Unser erster Aufenthalt war natürlich Athen, das wir jedoch nach einer Nacht gleich wieder verließen, da wir in der Früh meinten wir müßten ersticken wegen dem verdammt dichten Smog, der unsere Lungen anfüllte. Um aus Athen rauszukommen mußten wir ein Stückchen mit Zug und Bus zurücklegen bis wir in einem Vorort landeten, von wo aus wir mit viel Glück gleich mal eine Mitfahrgelegenheit bis Delphi auftreiben konnten! Das war unser erster gemeinsamer Stopp und der verlief gleich recht vielversprechend. Was jedoch unser weiteres Vorankommen betrifft, kann man es wohl am ehesten mit dem Begriff "zäh" beschreiben: Stundenlanges ausharren in der glühenden Hitze und lange Pausen auf Tankstellen, auf denen wir versuchten, mit Altgriechisch abweisende Pkw- und Lkw-Lenker heranzuziehen, was nur in den allerseltensten Fällen gelang (wenn ich mir's genau überlege eigentlich nur ein mal). Doch wenn uns dann mal jemand mitnahm, so war dies ein umso schöneres Gefühl. Im Nachhinein betrachtet war unsere 2-wöchige "Transit"-Reise durch Griechenland eine sehr intensive Erfahrung, die ich nicht missen möchte. weitere Stationen in Griechenland: Kalambaka: zwischen den imposanten Felswänden, auf denen die Meteora-Klöster thronen, unter dem Sternenhimmel zu übernachten, ist ein Erlebnis für sich! Thessaloniki: schöne Stadt mit einem sehenswerten archäologischen Museum. Alexandroupolis: falls jemand ein Instrument spielt: unbedingt mitnehmen und am Abend auf der breiten Strandpromenade musizieren. Wir erspielten mit unseren Blockflöten innerhalb von 2 Stunden mehr als 50 €! Eine wirklich lukrative Einnahmequelle!
Zum Übernachten: Wenn man am Land ist am besten einfach ganz unverschämt irgendwo fragen, ob man sein Zelt im Garten, am Feld etc. aufstellen kann. Die Einwohner sind da durchaus kooperativ. In Thessaloniki haben wir auch mal 2 Nächte in einem Park verbracht, was auch ganz praktisch ist, da es meistens einen Brunnen zum Waschen gibt. Ansonsten kann man sich auch auf gut Glück in die Heide begeben und an einem abgelegenen Plätzchen sein Lager aufschlagen.
(Andi, 4.5.2003)

Irland

Hi Leute, Irland ist echt ein super Land zum trampen. Oft muß man noch nicht einmal den Daumen rausstrecken, wer eine einsame Straße entlangläuft (und davon gibt es VIELE) kann damit rechnen oft von vorbeifahrenden Autos aufgesammelt zu werden. Trampen ist aufgrund der dünnen Besiedlung auch unter der Bevölkerung gang und gäbe, es kommt also so gut wie nie vor, dass man komisch angeguckt wird.
(Ronja, 2.1.2003 1:06:54)

Island

War letztes Jahr da oben und hatte eigentlich eingeplant, grössere Strecken innerhalb von kürzester Zeit zurücklegen zu können, wie man es ja auch in den anderen Nordischen Ländern gewohnt ist. Es ist aber doch nicht ganz so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe... An der Einstellung der Leute hapert es ganz bestimmt nicht, denn die Isländer, die uns mitgenommen haben waren sehr gastfreundlich (so nach dem Motto: ach, ihr wollt 50km in den Norden, ich fahr eigentlich nach Süden, aber ich fahr euch eben hin...) und ausserdem kann man so auf dieser Insel einige nützliche Kontakte knüpfen und super Tips bekommen... Aber folgendes ist zu beachten: 1. Generell kann man eigentlich nur auf der Ringstrasse trampen, da alle anderen Strassen von "normalen" Wagen nicht passierbar und somit auch wenig frequentiert sind. 2.Um so weiter man sich von Reykjavik entfernt, um so schlechter werden die Aussichten mitgenommen zu werden (ebenso wie die Strassenverhältnisse schlechter werden..) 3.Möglichst am Wochenende trampen, da hier viele Isländer aufs Land hinausfahren und oft 1-2 Plätzchen frei haben. Unter der Woche trifft man grösstenteils auf vollbepackte Touristenautos. Fazit: Es ist auf jeden Fall möglich, mit Trampen in Island voranzukommen, man braucht jedoch: 1. viel Geduld und 2. eine gute Regenjacke :-)
(Hanno, 22.3.2003)

Italien

Trampen ist in Italien sicherlich etwas schwerer als in Deutschland - besonders, wenn man einfach an einer Landstrasse steht. Aber auch dort kommt man irgendwann weg. Auf den Autostradas kommt man aber immer sehr schnell durchs Land (manchmal ZU schnell!!), einfach Fahrer auf Rasthöfen ansprechen, oder vor oder hinter die Zahlstationen an den Auffahrten stellen. Nach Italien zu kommen ist überhaupt kein Problem: auf der Brennerautobahn ist immer viel los, ich bin in letzter Zeit auch immer locker nachts durchgetrampt.

Bologna/Modena

In welche Richtung? Milano/Brenner Die Raste Modena-Nord ist der Hammer ! Wenn Du Super-Lifts aus Italien Richtung Deutschland brauchst , ist diese Raststätte unschlagbar. Von Bologna mit Zug nach Modena (ca. 4000 Lire) , dann mit Bus , der Richtung Via Emilia fährt , und nach "Autostrada" fragen. Dann ca. 1 km Weg zur Raste. Sehr schön , mit kostenlosen Duschen (!!!!!) und ideale Trampstelle. Die Brennerautobahn zweigt 200m hinter der Raste ab, du hast also alle Wege ri. Norden an dieser Raste. Letztes Erlebnis : Zu zweit , ewig viel Gepäck , 30 min gestanden und Lift bis Frankfurt/Main !!!!
(Martin, 25.09.2001 22:22:27)

Chiasso

Um von Milano nach Dtl. zu kommen gibt es eine super möglichkeit in Chiasso: mit dem Zug zum Bhf Chiasso fahren (schon in der Schweiz) von dort Richtung N-NO Richtung Autobahn laufen,die "Vialla Allessandro Volta" ca 1.5 km entlang zum LKW Zollhof, diesen läßt du rechtsliegen und kommst an einen Kreisvehrkehr hier rechts die Strasse runter und unter die Autobanbrücke. Die tollen Schweizer haben hier nun extra einen Treppenaufgang zur Autobahn hoch gebaut, und einen Steg an der Fahrbahn entlang auf dem man sehr bequem direkt zur Autobahn Grenze Italien/Schweiz gelangt. Hier hab ich noch nie länger als 10 min Richtung Norden gestanden, und auch die Zöllner hatten auch nie etwas dagegen. Richtung Ialien kann es sich lohnen LKWs an dem Zollhof zu fragen, viele Deutsche fahren direkt in Hafenstädte wie z.B. Genua.
(Nis, 26.4.2003)

Sizilien

Im Sommer sind viele Sizilianer zwischen Palermo und den Ferienorten unterwegs. Von Trapani über St. Vito Lo Capo nach Palermo ging es fast immer nach 5 Minuten weiter.
(Simon, 6.2.2003)

Venedig

Venedig - Berlin: Meine erste Tramperfahrung, und bislang die Beste. 10min Warten um bis nach Dresden mitgenommen zu werden, und von da nahtlos nach Berlin umgestiegen. Von Venedig gibt es nur eine Strassenabfahrt und auch gleich eine Tankstelle an eben dieser einzigen Abfahrt. Die Autofähren aus Griechenland, Süditalien und Jugoslawien kommen noch in Venedig an, so dass insbesondere gegen Ende der Urlaubssaison zahlreiche deutsche Heimfahrer passieren. Viel Glück.
(Markus, 27.4.2002 14:58:49)

Korsika

Korsika ist wunderschön zu trampen! wie wohl üblich für urlaubsgebiete viele große, leere wagen, nette leute, traumhafte küstenstrassen! man kommt echt überall gut weg.
(Silvan, 15.4.2002 20:08:56)

Marokko

Marokko ist für mich das tramperfreundlichste Land, dass ich je erlebt habe. Ich bin 2 Wochen mit meiner damaligen Freundin durch die Gegend getrampt, und die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit war unglaublich. Man kann direkt bis in die Dünen der Sahara trampen - genial. Auch auf die Fähre sind wir jeweils getrampt, so dass wir nichts bezahlen mussten - einfach Trucker fragen, sie dürfen eine Person kostenlos mitnehmen. Also, wer ein Abenteuer plant: wie wäre es - Deutschland-Wüste, nette Menschen kennenlernen, und das Ganze ohne einen Pfennig für Transport auszugeben - es geht!

Also wenn ihr in Marokko trampen wollt, kann ich wirklich nur viel Spaß wünschen: es ist generell nicht schwierig, eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Ganz im Norden könnte es ein wenig problematischer sein - dort fahren auch eine Menge Touristenbetrüger umher. Die öffentlichen Verkehrsmittel dort sind sehr günstig, also lohnt sich die Mühe kaum. Wenn ihr aber die befahrendsten Gegenden verlasst und euch z.B. Richtung Mauretanien durch West-Sahara bewegt, solltet ihr eigentlich schnell mitgenommen werden. In Marokko ist die einzige Autobahn zwischen Rabat und Casablanca. Um mitgenommen zu werden, kann man sich demnach nicht auf die herkömmliche Raststätten verlassen, die hier äußerst spärlich verteilt sind. Ihr stellt euch am besten am Straßenrand mit Schild hin (wenn ihr's hinbekommt, auf arabisch - fragt einfach jemanden) und zwar auf der Straße, die von der Stadt, in der ihr euch aufhaltet, wegführt - es ist normalerweise die einzige Straße, die in diese Ri! chtung führt! Die Eingeborenen trampen auch sehr häufig, aber meist gebürenpflichtig bei Lastwagenfahrern. Wenn ihr ohne zu Bezahlen mitgenommen werden wollt, macht das klar. Übrigens, die Laster sind euer Tip für die Nacht, wenn ihr keine Mitfahrgelegenheit mehr bekommt (nicht zu teuer und ihr könnt unterwegs ein wenig schlafen). Hinter Llayoune sollen die Marokkaner anscheinend keine Ausländer mitnehmen, also wartet ihr auf Franzosen, die hier schonmal langfahren, lasst euch von risikofreudigen Marokkanern mitnehmen oder nehmt eines der roten Taxis (nicht günstig).
*NACH MAROKKO TRAMPEN* Nach Marokko zu trampen dauert ein bißchen, aber ist nicht allzu schwierig, obwohl ich Spanien als ein bißchen Tramperunfreundlich empfand. Es geht das Gerücht um, es sei da illegal, aber kein Spanier konnte mir das bestätigen. Ihr müsst nach Algeciras oder Gibraltar gelangen. Die Überfahrt kostet etwas mehr als 15 Euro - lasst euch in Tangier/Tetouan nicht abziehen - aber das ist leider fast unvermeidlich - man geradezu auf Neuankömmlinge. Ich hab' von zwei Australiern gehört, die ganz erstaunt waren, in Afrika zu sein und einem 'Guide' so ca. 100 Euro am Tag für seine Dienste bezahlt haben. DAS IST NICHT NORMAL - LASST DIESE LEUTE LINKS LIEGEN. Hilfeleistungen in der Hafengegend und vor Hotels sind (fast) IMMER mit Kosten verbunden.
*MITFAHRGELENHEITEN NACH MAURETANIEN* Wenn ihr nach Maurretanien wollt, müsst ihr durch Westsahara. Macht euch klar, dass in der historisch umkämpften Gegend Terroristen der Polisario aktiv sind. Militärkontollen sind hier Alltag und ihr müsst mehrere Kontollen über euch ergehen lassen, oft mit kleinen Geschenken verbunden, damit es schneller geht. Die Schwierigkeiten, in Westsahara mitgenommen zu werden, habe ich oben ja schon erklärt und ihr kommt nur mit viel Glück ohne zu zahlen aus. Wenn ihr bis Dakhla noch niemanden gefunden habt, der euch über die Grenze nimmt, müsst ihr dort unbedingt am Campingplatz übernachten! Es geht von Dakhla zweimal die Woche (Dienstags und Freitags) ein Militärkonvoi nach Mauretanien, und die Fahrer sammlen sich in den Tagen davor am Campingplatz. Hier findet ihr auf jeden Fall jemanden, der euch mitnimmt. Fahrt AUF KEINEN FALL mit jemandem ohne Vierradantrieb mit (eigene Erfahrung - bin dem Tod nur ganz knapp von der Schippe gesprungen) Komm! t nicht ohne Visum, es sei denn ihr wollt überteuerte Bestechungssummen zahlen. Natürlich könnt ihr auch mit einem Landminenguide die Grenze überqueren - aber versucht das besser nicht.
*MITFAHRGELEGENHEITEN NACH ALGERIEN* Es gibt KEINEN Weg, über Land nach Algerien zu kommen, und gäbe es eine, wäre es Selbstmord. Nach Oujda geht nichts mehr, und lasst lieber die Finger davon, illegal über die Grenze zu gelangen - ich will nicht an eurem frühen Tod Schuld sein...
(Thomas Wieczorek, 04.03.2002 02:58:28)

Norwegen

Norwegen ist ein tolles Land zum trampen der Verkehr ist zwar dürftig doch dafür sind alle sehr nett und gewartet hab ich in Mittelnorwegen nie länger als 10 Minuten
(Maik, 31.7.2002 10:10:41)

Polen

Hallo,ich bin super oft in ganz Polen getrampt, dort ist es noch sehr üblich allerdings nicht ungefährlich. Man soll wissen, dass es dort nicht überall Rasthöfe gibt und man schnell an einem öden Loch landet. Also noch zeitig vor der Dämmerung n Rastplatz suchen und nicht Nachts auf Teufel komm raus versuchen weiterzukommen.Sonst ist es kein Problem. Viel Spaß
(Anna, 27.2.2003)

Portugal

Frankreich, Spanien und Portugal: Tramp-Bruder-Action! Hey trampen in Portugalist soeinfach, die Leute sind offen freundlich und sind bemüht um dich, keien langen rtezeiten und coole Bekanntschaften gemacht. Das totale Gegenteil:Spanien. MEIDET SPANIEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kann ich nicht anders sagen, wir waren zu zweit und wurden nur von Touris mit genommen, zwar waren das fetzige Leute, aber echt lange Wartezeiten. France war echt in Ordnung, aber HIGHLIGHT war echt Portugal...wir waren 38 Tage unterwegs und es war der beste Urlaub den ich bis jetzt hatte-yeah!
(Tino, 28.8.2002 4:02:14)

Rumänien

In Rumänien ist Trampen absolut üblich und wird von fast allen Altersgruppen betrieben. Es ist üblich dem Fahrer etwas für das Benzin zu zahlen, und aus höflichkeits Gründen sollte man auch auf jeden Fall Geld anbieten. In den meisten Fällen wird das Geld eh nicht angenommen, da man als Ausländer als Gast angesehen wird und dann die sprichwörtliche rumänische Gastfreundschaft zu tragen kommt. Besonders gut funktioniert das Trampen in Siebenbürgen (Transilvanien), man muss nur bis an den Ortsrand laufen und etwas Geduld haben. Da es keine Autobahnen gibt ist die Reisegeschwindigkeit schon sehr niedrig, wenn also ein Bus oder Minibus vorbei kommt nicht zögern und die par Lei ruhig investieren, ist eh alles ziemlich billig, und die Preise für Bus, Minibus, Zug und "Trampen" sind nicht alzu weit von einander entfernt. In den entlegenderen Gebieten der Karparten kann es auch schon mal vorkommen das man mit einer Pferdekutsche mitgenommen wird da dort kaum Autos vorhanden sind.
(Nis, 26.4.2003)

Schweden

Schweden ist auch nett. Der Weg dorthin ist problemlos: Ab Hamburg (Rasthof HH-Stillhorn ist gut) die Lübecker Autobahn bis Puttgarden, Fähre nach Rödby (ca. 15DM damals). Weiter bis Helsingör (nördlich von Kopenhavn). Fahr auf keinen Fall bis Kopenhagen: Du kommst nur schlecht raus und es gibt keine (optimalen) Raststätten. Am besten ist, ab Rödby ein Schild mit "Schweden" zu haben, Du kannst hinter der ehemaligen Grenzabfertigung gut stehen. Hier auf dieser Strecke ("Vogelfluglinie") ist viel Durchgangsverkehr nach Schweden, es geht recht gut. Die Fähren kann man meistens auch mit einem Fahrer besteigen, man spart also die geringen Kosten dafür. Tja, und in Schweden? Trampen ist sehr unterschiedlich. Mal hat man Glück und wartet nur 10 Minuten, mein persönlicher Rekord war etwas bei drei Stunden. Nebenstrecken sind reizvoller. Wie immer gilt auf diesen: wenig Verkehr, aber der zweite Wagen nimmt einen mit. Dafür bekommt man noch regionale oder lokale Einzelheiten und Sehenswürdigkeiten mit. In Schweden gibt es übrigends gelegentlich Aufrufe und Pressekampagnen, daß man keine Anhalter mitnehmen sollte. Die Fahrer, die einem einen Lift geben, sind in der Regel aber früher auch getrampt und sagen das auch gerne... Auf Schwedisch "per Anhalter fahren": "liftas".
(Torben, 12.4.2002 5:14:06)
Ideal zum Trampen, da es relativ wenige Autobahnen gibt. An den Landstraßen ist oft ein kleiner Seitenstreifen frei, der förmlich für Tramper gebaut ist. Die Einwohner haben oft noch einen festen sozialen Zusammenhalt, der es ihnen erleichtert, auch Vertrauen in wildfremde Leute zu setzen. Tipp: Wenn ihr mit der Fähre anreist, fragt gleich Urlauber auf der Fähre, ob sie in eure Richtung fahren.
(Jonathan Stock, 10.8.2002 12:06:19)
Schweden/Trelleborg Richtung Malmö Falls ihr keinen auf der Fähre bekommen habt, wendet ihr euch am Ausgang nach links und folgt der Hauptverkehrsstraße (netter Fußweg durch einen Park) bis ihr nach ca. 800 Metern auf den Einbieger links, der von der Fähre kommt, trefft. Dann auf den erhöhten Mittelstreifen stellen. Nur 10 Minuten gewartet
Richtung Ystad Am Ausgang nach rechts gehen und der Hauptverkehrsstraße folgen. Nach ca. 1.5 km kommt ein Kreisel, da müsste es eigentlich gehen
(Jonathan Stock, 10.8.2002 12:17:47)

Schweiz

Ich bin nach Italien getrampt, dummerweise über die Schweiz. Deutschland ist echt ok, aber in der Schweiz braucht man echt Geduld. Da kommen einem die Alpen doppelt so hoch vor...
(Tim, 14.03.2002 15:20:22)

Chiasso

Um von Milano nach Dtl. zu kommen gibt es eine super möglichkeit in Chiasso: mit dem Zug zum Bhf Chiasso fahren (schon in der Schweiz) von dort Richtung N-NO Richtung Autobahn laufen,die "Vialla Allessandro Volta" ca 1.5 km entlang zum LKW Zollhof, diesen läßt du rechtsliegen und kommst an einen Kreisvehrkehr hier rechts die Strasse runter und unter die Autobanbrücke. Die tollen Schweizer haben hier nun extra einen Treppenaufgang zur Autobahn hoch gebaut, und einen Steg an der Fahrbahn entlang auf dem man sehr bequem direkt zur Autobahn Grenze Italien/Schweiz gelangt. Hier hab ich noch nie länger als 10 min Richtung Norden gestanden, und auch die Zöllner hatten auch nie etwas dagegen. Richtung Ialien kann es sich lohnen LKWs an dem Zollhof zu fragen, viele Deutsche fahren direkt in Hafenstädte wie z.B. Genua.
(Nis, 26.4.2003)

Skandinavien

Hallo, ich und mein Freund sind dieses Jahr durch Skandinavien getrampt. Wirklich ein super Land zum Trampen, viele Autofahrer nehmen dich auch über 100km mit. Alle sind sehr freundlich und 90Prozent der Leute sprechen Englisch. Durch das Trampen sind wir auch oft gleich zu einem Schlafplatz gekommen, da uns viele zu sich nach hause eingeladen haben. Und wenn nicht haben sie uns immer zu einer Stelle gebracht wo wir Zelten konnten. Einige haben sogar erhebliche Umwege gemacht um uns zu unserem Zielort zu bringen. Die Leute dort oben sind einfach nett und ihre Gastfreundschaft vorbildlich. Wir mussten nie länger als eine halbe Stunde warten bis wir mitgenommen wurden, sogar 11Uhrr abends konnte mann noch weiter kommen(in den meisten Teilen Skand. wird es im Sommer ja auch nicht dunkel!).
(Susi, 17.08.2002 2:04:58)

Spanien

Frankreich, Spanien und Portugal: Tramp-Bruder-Action! Hey trampen in Portugalist soeinfach, die Leute sind offen freundlich und sind bemüht um dich, keien langen rtezeiten und coole Bekanntschaften gemacht. Das totale Gegenteil:Spanien. MEIDET SPANIEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kann ich nicht anders sagen, wir waren zu zweit und wurden nur von Touris mit genommen, zwar waren das fetzige Leute, aber echt lange Wartezeiten. France war echt in Ordnung, aber HIGHLIGHT war echt Portugal...wir waren 38 Tage unterwegs und es war der beste Urlaub den ich bis jetzt hatte-yeah!
(Tino, 28.8.2002 4:02:14)
nur mal ne generelle aussage zu spanien. vorsicht! ich habe in keinem land so lange und verzweifelt versucht mitgenommen zu werden. runter zu kommen ist kein problem, aber vom sueden bis an die grenze nach frankreich waren acht stunden wartezeit keine seltenheit.
(Henrik, 6.11.2002 5:24:30)
Ach ja, nach Nordspanien bin ich auch schon mal getrampt (Asturien). Nach Spanien kommt man relativ schnell (wir waren zu zweit MIT HUND drei Tage unterwegs, ohne Köter wären wir wesentlich schneller gewesen), allerdings wird es im Baskenland schwieriger weiterzukommen, weil es aufgrund der Angst vor Terropranschlägen verboten ist Tramper MITZUNEHMEN. Trampen selbst ist nicht verboten, man sollte aber dennoch wenn die Polizei auftaucht eine kleine Pause einlegen und auf dem Land damit rechnen oft kontrolliert zu werden.
(Ronja, 2.1.2003 1:10:32)

Türkei

Die Türkei ist einfach ein optimales Land, um zu trampen! Wir kamen zu zweit von Griechenland aus über die Grenze und wurden schon in der ersten Stadt von vielen Menschen angesprochen, die uns ihre Hilfe anboten, uns einluden, bei ihnen zu übernachten... - einfach total gastfreundlich! Teilweise wurde uns ihre Hilfsbereitschaft sogar schon etwas zu viel und wir wünschten uns, wieder mal unter uns zu sein! Beim Stoppen warteten wir fast nie länger als eine Viertel-bis Halbe Stunde. Unsere Route sah so aus: erst bis Istanbul, was eine wirklich tolle Stadt ist, nur die ganzen "Korsans" (Leute, die einem nachlaufen und billige Hotels andrehen wollen) nervten uns ziemlich! Vor allem am Anfang, als wir mitten in der Stadt mit unseren Rucksäcken standen und wohl ziemlich ratlos dreingeschaut haben müssen... naja, auf jeden Fall entschlossen wir uns danach, richtung Schwarzes Meer weiter zu trampen, da uns der vom Tourismus überschwemmte Süden wirklich nicht reizte! Und ich muss sagen, es war die richtige Entscheidung. Unsere Tour entlang dem Schwarzen Meer bis 20 km vor die georgische Grenze war einfach traumhaft! Teilweise auf engsten und mit tausenden Schlaglöchern versehrte Straßen, fast immer mit Blick auf's tiefblau schimmernde Meer, keine Touristen, und erst die Landschaft... : saftig grüne Wälder und weiter im Osten auf den Hängen Teeplantagen - ein Traum! Zum Übernachten: nun, übernachtet haben wir, wo's ging! Mal am Strand, mal auf einer Wiese, ein ander Mal wurden wir irgendwo eingeladen (unser Rekord war 4 Nächte mit Vollpension bei einer reichen Fischerfamilie - und das gratis!). Sehr empfehlenswert ist auch, für diejenigen die's wirklich abenteuerlich wollen, ein Abstecher in die wunderbare bergige Gegend um Rize (Kackar-Gebirge, Camlahemsin). Einfach eine Karte im Tourismus-Büro besorgen und ab die Post! Noch was zur Kommunikation mit den Türken: Dadurch, dass die Türken ein derart offenes und unkompliziertes Volk sind, kann man sich immer auf irgendeine Art verständigen. Man trifft auch häufig auf deutsche, österreichische, schweizer, französische, holländische,... Türken, die ihren Urlaub in der Heimat verbringen und die einem gerne weiterhelfen. Also, wer noch nicht weiß, wohin sein nächster Trip gehen soll: probiert mal das, ihr werdet es nicht bereuen!
(Andi, 13.5.2003)

Ungarn

Neben Deutschland wohl einer der besten Orte zum trampen. Selbst an den unmöglichsten Orten kommt man irgendwie weg. Die Leute waren immer supernett und aufgeschlossen.
(Carsten, 17.01.2002 12:48:07)
Aus Budapest raus Richtung Westen, Wien, Mit der Roten Metrolinie bis zur Enthaltestelle (im Westen), von dort Bus 139 nehmen, dieser endet dann an einer Ausfallstrasse hier kann man auch schon los trampen. Besser ist allerdings noch mit Bus Nr. 72 eine station weiter zufahren man kommt so direkt! zur Autobahnr Raststätte. (Stand Sommer 2000, vielleicht haben sich die Busnummern geändert)
(Nis, 26.4.2003)

Südamerika

Tja, bin ein Jahr von Argentinien bis Mexiko getrampt, für spezielle Tips einfach bei den Ländern nachsehen. Mein Lieblingsland dabei war Chile. Argentinien war härter, Bolivien und Peru in den Anden eher unmöglich, Peru, Paraguay, Uruguay und Ecuador eigentlich locker, Kolumbien wegen der Sicherheitslage nicht möglich. Zu Venezuela, den Guayanas und Brasilien kann ich noch nix sagen. Wenn Dich meine Abenteuer interessieren, kannst Du einfach ein paar Trampergeschichten auf meiner Reise-Story-Liste nachlesen.

Hi Ihr`s Ich trampe vorwiegend durch Südamerika,ist auch eine geniale Sache wobei es dort auch einiges zu beachten giebt. Länder wie Chile und Argentinien ist überhaupt kein Problem man sollte lediglich ein wenig spanisch können aber das ist ja bekannt. die Faustregeln beim trampen sind dort vom Prinzip her wie in deutschen Landen,optimal sind Raststätten,Tankstellen etc. Was die Chilenen unteranderen sehr bevorzugen- mitfahren auf offenen Ladeflächen von PKW`s und LKW`s. Hierbei sei vorsicht geboten normalerweise kein Problem aber die Carabineros (Polizei) lassen in diesen fall nich mit sich spaßen;Insidertip von mir -wenn Polizei in der nähe einfach sich flach auf die Ladefläche hinlegen wenn möglich Decke drüber und abwarten.Bei mir hat es bis jetzt immer geklappt.Die Leute dort sind im allgemeinen gesehen sehr aufgeschlossen und freundlich. Aber das ist nich überall so, in Ländern wie Peru,Bolivien,Paraguay oder Ecuador sollte man das trampen sein lassen da diese ein sehr heisses Pflaster sind was ich auch schon am eigenen Leib gespürt habe und von vielen anderen auch schon erfahren habe. Und aus meiner Sicht gesehen kann man dort schon die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen da diese in diesen Ländern von uns aus gesehen sowieso spottbillig sind und sein Gepäck sollte man sowieso nicht aus dem Auge lassen denn ein europäischer Rucksack ist dort bei Langfingern ebenso sehr gefragt aber das ist ja eine alte Leier. Ansonnsten wünsche ich euch weiterhin viel Spaß beim trampen und für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Tschüß Jens 
(Jens Penz, jenspenz@hotmail.com, 4.11.2000 22:02:16)

Argentinien

Bin insgesamt drei Monate in Argentinien getrampt. Obwohl ich dort also viel Zeit auf der Strasse verbracht habe, und viele nette Menschen kennengelernt habe, würde ich es als eines der härteren Tramp-Länder einstufen. Die Entfernungen sind meist riesig, der Verkehr dünn, und die Menschen nicht sehr mitnahmebereit: nicht gerade die optimale Mischung. Aber wenn Du ein Zelt mitnimmst, und es Dir nichts ausmacht, auch mal ein paar Stunden oder länger die Weite der Pampa zu geniessen, dann könnte es Dir auch dort gefallen. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass einige Argentinier doch zu eher arroganten Zeitgenossen gehören, so dass man auch ab und zu angemacht wird. Wie fast überall gilt: wenn Du an einer Tankstelle oder einem Polizei-Checkpoint (die Dich jedoch meist wegschicken, hab dort SEHR negative, aber auch SEHR positive Erfahrungen gemacht) Leute ansprechen kannst, hast Du bessere Karten.

Bolivien

Hier war es hart bis unmöglich zu trampen. Es gibt kaum Privat-Verkehr, nur Busse, die saubillig sind, und LKWs, die saulangsam fahren. Vor allem in den Alpen ist es also selbst meiner Auffassung nach nicht sinnvoll, zu trampen. Vor allem, da man auf dieser Höhe das Risiko eingeht, nachts brutalen Minus-Graden ausgesetzt zu sein. Bin allerdings vom Süden nach Santa Cruz getrampt, und noch ein paar andere Stückchen, hab meist an Checkpoints gefragt.

Chile

Mein Lieblingsland zum Trampen in Südamerika. Du wirst sehr gut mitgenommen, die Menschen sind freundlich und die Landschaft unbeschreiblich. Was soll ich hier lange vorschwärmen: einfach hinfahren und trampen.

Ecuador

Trampen in Ecuador war locker und hat sehr viel Spass gemacht.

Paraguay

Bin durch ganz Paraguay getrampt - von Osten, Ciuadad del Este nach Asuncion, und dann von dort in den Chaco und nach Bolivien. Wenn Du nach Bolivien trampst, mach Dich auf was gefasst - war wahrscheinlich die schwerste und krasseste Strecke, die ich je getrampt bin. Habe eine Geschichte darüber auf meiner Reise-Story-Liste geschrieben.

ich bin in Paraguay getrampt.  es gibt zwar nur eine Strasse von N nach S aber auch die ist nicht stark befahren. Trotzdem wird man einigermaßen oft mitgenommen und wenn man Glück hat sind es deutsche Mennoniten.
(Tobias, 17.05.2001 16:20:19)

Peru

In Peru habe ich begonnen zu trampen, als ich die Anden verlassen hatte. War eigentlich auch kein Problem - zwar nicht so locker wie in Chile, aber auf jeden Fall möglich.

Uruguay

War zwar nur drei Tage in Uruguay, aber das Trampen war o.k. - nicht besonders genial, aber eigentlich kein Problem.

Mittelamerika

Bin während meines 12monatigen Trampabenteuers von Argentinien nach Mexiko auch durch gesamt Mittelamerika getrampt. Es war wirklich locker - Trampen ist dort kein Problem.

Kjell ist mal aus den USA durch Mittelamerika getrampt, seine Tips findest Du hier.

Kanada

Kanada / Britsh Columbia Tramperparadies !!! Bin 8 Wochenlang gute 5000Km getrampt. Vancouver, Banf, Jasper, Prince George, Prince Rubert, Fähre nach Vancouver Island, von dort nach Victoria zurück nach Vancouver. Längste Wartezeit 1,5 Stunde !!! Ist verrückt, jeder der Einheimischen erzählt einem man würde nicht mitgenommen werden weil soviel passieren würde (auch denen die Mitnehmen) aber wie gesagt die längste Wartezeit war 1,5 Stunden. Verboten ist das Trampen auf den Freeways in der Nähe von Vancouver, dort stehen sogar extra Schilder !!! Aufpassen sollte man auch in der Nähe von Pringe George, da es das einzige Gefängnis in der dortigen Gegend hat und gleichzeitig eine Holzfällerstadt ist wo viele Exsträflinge wieder Arbeit finden,weshalb dort entsprechendes "Clientel" in der Bevölkerung unterwegs ist und einen am bereitwilligsten einen "lift" geben will.Deshalb ist auch dort in einem Umkreis von einigen Kilometern um die Stadt das Trampen verboten (Schilder) um Flüchtlingen das wegkommen zu e! rschweren. (Bin aber trotzdem vom Ortsschild aus Richtung Prinz Rupert gut weg gekommen, man sollte sich aber nicht von den Mountis erwischen lassen, könnte ärger geben, da man die Schilder nicht übersehen kann)Ansonsten ist Kanada ein echter Trampertraum. Wird man erst mal mitgenommen sind es immer so + / - 500Km, weil sowieso nix anderes da ist und dann kommt ne Tanke, Siedlung oder Kreuzung wo man sich zwischen Norden/Süden/Osten/Westen entscheiden muß und schon gehts weiter. Also wer das Geld für nen Greyhoundbus ausgibt, der schmeißt echt Geld zum Fenster raus. 100 Dollar und mehr für knappe 1000Km (z.B. Vancouver - Banff)Genießt das Land ist grandios.
(Christoph Samsen, 11.01.2001 15:37:03)

Japan

Hokkaido

Ja, Hokkaido ist die noerdlichste japanische Hauptinsel, alles schoen gruen mit viel Natur. Ich war dort Trampen, was sehr lustig war. Minimum war, zum Dosenkaffee eingeladen zu werden. Die Japaner fuhren auch oft wegen mir einen Umweg, es war sehr nett. Fuer einen Japaner in der Gegend ist ein Europaeer eine Seltenheit und so halten viele Japaner aus Neugierde an. Ein paar Worte hoefliches Japanisch helfen enorm weiter.... .
(Uwe, 2.7.2003)

Australien

Ein optimales Land zum Trampen: weite Strecken, man wird ganz gut mitgenommen. Aber bitte nur an Tankstellen oder in Orten trampen, damit Ihr mir nicht im Outback verdurstet!

Neuseeland

Noch besser als Australien: Trampen in Neuseeland ist sehr gut, wenn auch nicht so genial wie manchmal angepriesen. Aber die Landschaft ist wunderschön und die Entfernungen recht klein, so dass einer schönen Trampreise eigentlich nichts entgegensteht.

Optimales Trampland, wenn auch die Lifts oft recht kurz waren. Südinsel weniger stark befahren aber auf Hauptstrecken dennoch problemlos.
(Tobias, 17.05.2001 16:24:02)

Tramper-Ortsdatenbank Deutschland


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